Tarifvertrag lokführer evg

Das Dokument enthält Lösungen für die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Ziel des Tarifvertrags ist es, die Zukunft der Bahn und ihrer Beschäftigten zu sichern. Eine neue Vereinbarung zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL hat weitreichende Folgen. Vor allem hat sich die GDL auf eine “verbindliche Schlichtungsregelung” geeinigt, die bis 2020 in Kraft bleibt. Im August 2007 plante die GDL einen Streik, nachdem Gespräche mit der Deutschen Bahn, dem größten deutschen Bahnbetreiber, wegen einer Reihe von Forderungen der Gewerkschaft gescheitert waren. Eine wesentliche Meinungsverschiedenheit war der Wunsch der GDL, ihre Mitglieder in Tarifverhandlungen zu vertreten, unabhängig von anderen Gewerkschaften, die das Personal in dieser Berufsgruppe vertreten. Die Vereinbarung zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise bei der Deutschen Bahn zielt darauf ab, den Mitarbeitern die notwendige Sicherheit und Stabilität in Bezug auf ihre Arbeitsplätze und Karriereaussichten zu geben. Die Deutsche Bahn habe nach einem Ausstand Anfang der Woche eine Tarifeinigung mit der Gewerkschaft EVG erzielt, berichtete Reuters. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Andreas Scheuer, DB-Chef Richard Lutz, Klaus-Dieter Hommel von der EVG, Florian Weh vom AGV MOVE und Jens Schwarz vom DB-Betriebsrat. Mit dem neuen Vertrag verabschiedet die GDL die bereits getroffene Vereinbarung für die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die bereits Ende Mai eine Vereinbarung mit der DB getroffen hatte. Für ihre Unterordnung unter DB und EVG forderte die GDL, sie als “Sozialpartner” anzuerkennen, d.h. Verträge für ihre gesamte Mitgliedschaft aushandeln zu können. Das hat die Bahn der GDL zugesichert.

Die Schiedsvereinbarung sieht vor, dass das Vertragseinheitsrecht der Bundesregierung erst 2020 in der Bahn angewendet wird. Kirchner und die EVG begrüßten die Schiedsvereinbarung. “Wir begrüßen die vollständige Annahme unserer Verträge im Vertrag mit der GDL, durch die die drohende Vertragsteilung eines einzelnen Berufsstandes verhindert wird”, erklärte Regina Rusch-Ziemba, Verhandlungsführerin der EVG, in einer Pressemitteilung. Die Zustimmung der GDL zu den Schiedsergebnissen und die Stillhaltevereinbarung enthält wichtige politische Lehren. Die Hoffnung, der Diktatur des DGB mit einer vermeintlich weniger korrupten und militanteren Union entgegenzutreten, hat sich als unbegründet erwiesen. 2014 startete die GDL eine Streikserie der Deutschen Bahn, da die Deutsche Bahn ihre Forderungen nach einer kürzeren Arbeitswoche (von 39 auf 37 Stunden), einer Lohnerhöhung um 5 Prozent und einem Recht auf selbständige Vertretung von 17.000 Bahnarbeitern, die nicht als Lokführer in Tarifverhandlungen tätig sind, zurückschraubte. Die Deutsche Bahn behauptete, sie werde nur mit einer einzigen Gewerkschaft pro Arbeitsgemeinschaft in Tarifverhandlungen eintreten, wie es bis Juni 2014 der Fall war, als die GDL eine Vereinbarung mit der viel größeren EVG-Gewerkschaft hatte. [12] Die wichtigsten Punkte der Vereinbarung für die EVG waren, dass es bei der Deutschen Bahn keine Arbeitsplatzverluste geben würde.

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